Introduction
Wir führen die Unterstützung für Microsoft Purview Sensitivitätskennzeichnungen in OneNote ein. Dieses Update ermöglicht es Benutzern, OneNote-Abschnitte manuell zu klassifizieren und zu schützen, wobei die gleichen Compliance-Standards angewendet werden, die in Microsoft 365-Apps verfügbar sind. Kennzeichnungen können auf jeden OneNote-Abschnitt angewendet werden, um sicherzustellen, dass sensible Inhalte verschlüsselt, zugriffsbeschränkt und an die Richtlinien der Organisation angepasst sind. Diese Änderung unterstützt einen konsistenten Datenschutz über Plattformen und Endpunkte hinweg.
Diese Nachricht ist mit der Microsoft 365 Roadmap-ID 500020 verknüpft.
Wann dies geschieht
Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit, GCC, GCCH und DoD): Wir erwarten den Abschluss der Bereitstellung bis Ende Februar 2026 (zuvor Ende Januar).
Wie sich dies auf Ihre Organisation auswirkt
Dieses Update verbessert den Datenschutz und die Compliance-Fähigkeiten durch die Einführung von Sensitivitätskennzeichnungen für OneNote-Abschnitte. Administratoren erhalten mehr Kontrolle darüber, wie sensible Informationen in OneNote behandelt werden, um die Anwendung mit anderen Microsoft 365-Apps in Einklang zu bringen. Dies ist besonders vorteilhaft für Organisationen in regulierten Branchen und hilft, Risiken zu mindern und Compliance-Richtlinien an Endpunkten durchzusetzen.
Wer ist betroffen:
Alle Benutzer unterstützter OneNote-Clients über alle Plattformen hinweg, einschließlich Organisationen in regulierten Branchen und mit Compliance-Anforderungen.
Was passiert:
- Sensitivitätskennzeichnungen werden in unterstützten OneNote-Clients verfügbar sein:
- OneNote Win32 (Desktop)
- OneNote für das Web
- OneNote für iOS
- OneNote für Android
- OneNote für Mac
- OneNote für Windows 10 (UWP) wird diese Funktion nicht unterstützen.
- Benutzer können Sensitivitätskennzeichnungen manuell direkt auf OneNote-Abschnitte anwenden.
- Kennzeichnete Abschnitte werden basierend auf Organisationsrichtlinien verschlüsselt und zugriffsbeschränkt.
- Admins können Kennzeichnungsrichtlinien durchsetzen und die Nutzung über Microsoft Purview überwachen.
- Richtlinien für Kennzeichnungen können anhand der Entra ID-Gruppenmitgliedschaft eingegrenzt werden.
- Manuelle Kennzeichnung wird mit diesem Rollout unterstützt. Andere Funktionen wie automatische Kennzeichnung, Pflichtkennzeichnungen, Standardkennzeichnungen und Benutzerdefinierte Berechtigungsetiketten (UDP) werden zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt.
Was Sie zur Vorbereitung tun können
Bereiten Sie sich auf diesen Rollout vor, indem Sie:
- Stellen Sie sicher, dass Endpunkte unterstützte OneNote-Clients verwenden: Win32, Web, iOS, Android und Mac.
- Steigen Sie von OneNote für Windows 10 (UWP) um, da diese Version Sensitivitätskennzeichnungen nicht unterstützt.
- Es sind keine zusätzlichen Konfigurationen erforderlich, außer dass die Clients aktuell gehalten werden sollten.
- Administratoren sollten die Bereitschaft prüfen und die erwarteten Änderungen an die Benutzer kommunizieren.
- Überprüfen und aktualisieren Sie Ihre interne Dokumentation, um die unterstützten Plattformen widerzuspiegeln.
Weitere Informationen: Erfahren Sie mehr über Sensitivitätskennzeichnungen | Microsoft Purview | Microsoft Learn
Compliance-Überlegungen
Ändert die Änderung, wie bestehende Kundendaten verarbeitet, gespeichert oder abgerufen werden (z. B. Dokumente, E-Mails, Chats)? Ja. Diese Änderung ermöglicht Verschlüsselung und Zugriffskontrolle für OneNote-Abschnitte und verändert somit, wie sensible Kundendaten innerhalb von OneNote verarbeitet und abgerufen werden.
Verändert die Änderung Informationsschutzkennzeichnungen oder sensible Informationstypen? Ja. Die Anwendbarkeit von Microsoft Purview Sensitivitätskennzeichnungen wird auf OneNote-Abschnitte erweitert, was die Nutzung der Kennzeichnungen über Microsoft 365-Apps hinweg verändert.
Verändert die Änderung Conditional Access-Richtlinien, Data Loss Prevention (DLP) oder andere Purview-Fähigkeiten? Ja. Administratoren können Kennzeichnungsrichtlinien in OneNote durchsetzen, was mit bestehenden DLP- und Conditional Access-Konfigurationen interagieren kann.
Verändert die Änderung, wie Administratoren Compliance-Aktivitäten überwachen, berichten oder nachweisen können (z. B. über Purview oder Admin-Berichte)? Ja. Administratoren können die Nutzung von Sensitivitätskennzeichnungen in OneNote über Microsoft Purview Compliance-Lösungen verfolgen und berichten.
Beinhaltet die Änderung eine Administratorsteuerung, die über Entra ID-Gruppenmitgliedschaft gesteuert werden kann? Ja. Kennzeichnungsrichtlinien können mithilfe der Entra ID-Gruppenmitgliedschaft eingegrenzt und durchgesetzt werden, was eine gezielte Bereitstellung und Kontrolle erlaubt.
