[Einführung]
Im Rahmen unserer laufenden Schutzinvestitionen in Microsoft Teams werden wir die Möglichkeiten für Benutzer, verdächtige oder fehlerhafte Aktivitäten zu melden, weiter ausbauen. Benutzer können bereits Sicherheitsbedenken und falsche Erkennungen in Chats und Kanälen melden (MC1037768, MC1147984) sowie neuerdings auch bei Anrufen (MC1223828). Diese von Benutzern eingereichten Meldungen helfen, potenziell bösartige Aktivitäten zu identifizieren und stärken die Sicherheitslage Ihrer Organisation.
Auf dieser Grundlage werden wir neue Funktionen einführen, mit denen Teams-Administratoren Nutzerberichte zu Sicherheitsvorfällen direkt im Teams Admin Center überprüfen und exportieren können. Ein neuer Abschnitt Protection reports wird unter Analytics and reports hinzugefügt und bietet Administratoren eine einheitliche Übersicht über von Benutzern gemeldete Anrufe, Chats und Kanäle.
Diese Mitteilung bezieht sich auf die Microsoft 365 Roadmap ID 536571.
[Zeitplan]
Phase 1 – Nutzerberichte zu Anrufdaten
- Targeted Release: Der Rollout beginnt Mitte März 2026 und wird bis Ende März 2026 abgeschlossen sein.
- Worldweite Allgemeine Verfügbarkeit: Der Rollout beginnt Mitte April 2026 und wird bis Ende April 2026 abgeschlossen sein.
Phase 2 – Nutzerberichte zu Chats und Kanälen
- In dieser Phase wird die Meldung auf Nachrichtenebene für Sicherheitsbedenken und falsche Erkennungen hinzugefügt.
- Der Zeitplan wird in einem zukünftigen Update zu diesem Message-Center-Beitrag kommuniziert.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation]
Betroffene Personen: Teams-Administratoren mit Zugriff auf Analytics and reports im Teams Admin Center.
Was wird passieren:
- Ein neuer Abschnitt Protection reports wird unter Teams Admin Center > Analytics & reports erscheinen:

- Administratoren können Daten zu von Nutzern gemeldeten Sicherheitsvorfällen bei Anrufen (Phase 1) sowie später bei Chats und Kanälen (Phase 2) einsehen und exportieren.
- Gemeldete Interaktionen werden sichtbar, sobald Nutzer Berichte einreichen.
- Administratoren können gemeldete Anrufe oder Nachrichten überprüfen und geeignete Maßnahmen ergreifen.
- Administratoren können Berichtszeiträume von 1 Tag, 7 Tagen und 30 Tagen einsehen.
- Diese Funktion setzt voraus, dass die Nutzerberichterstattung im Teams Admin Center aktiviert ist.
[Was Sie zur Vorbereitung tun können]
Um sicherzustellen, dass Berichtsdatensätze zum Rollout verfügbar sind, überprüfen Sie, ob die Endbenutzerberichte aktiviert sind:
- Aktivieren Sie „Anruf melden“: Teams Admin Center > Calling settings
- Aktivieren Sie „Sicherheitsbedenken melden“ und „Falsche Erkennung melden“: Teams Admin Center > Messaging settings
- Sobald aktiviert und Nutzer Berichte einreichen, sind Daten abrufbar unter: Teams Admin Center > Analytics & reports > Protection reports > User-reported security submission
- Aktualisieren Sie interne Dokumentationen, falls Ihr Helpdesk auf Meldeabläufe angewiesen ist.
- Wenn Sie Schulungs- oder Onboarding-Materialien zu Teams-Sicherheitspraktiken pflegen, könnten Sie Hinweise ergänzen, wie Nutzer verdächtige Interaktionen melden können.
[Compliance-Aspekte]
Frage: Speichert die Änderung neue Kundendaten, wenn ja, wo und werden die Daten zwischengespeichert oder dauerhaft abgelegt?
Antwort: Ja. Diese Änderung speichert neue Kundendaten, da von Nutzern gemeldete Sicherheitsberichte für Anrufe, Chats und Kanäle gesammelt und im Teams Admin Center zur administrativen Prüfung bereitgestellt werden.
Frage: Ändert die Änderung die Verarbeitung, Speicherung oder den Zugriff auf bestehende Kundendaten?
Antwort: Ja. Diese Änderung ändert den Zugriff auf bestehende Kundendaten, da gemeldete Anrufe, Nachrichten und Erkennungen für Teams-Administratoren im neuen Bereich Protection reports zur Untersuchung bereitgestellt werden.
Frage: Ändert die Änderung, wie Administratoren Compliance-Aktivitäten überwachen, melden oder nachweisen können?
Antwort: Ja. Diese Änderung fügt neue Überwachungs- und Meldefunktionen hinzu, indem ein eigener Bereich Protection reports bereitgestellt wird, wo Administratoren Nutzerberichte zu Sicherheitsvorfällen einsehen und exportieren können.
