Ab dem 23. März 2026 deaktivieren wir die On-Demand-Synchronisierung für eDiscovery-Fälle und -Suchvorgänge, die mithilfe von PowerShell-Cmdlets erstellt, geändert oder gelöscht werden. Infolgedessen werden Fälle und Suchvorgänge, die durch Cmdlets erstellt wurden, nicht mehr automatisch im eDiscovery-UX angezeigt oder mit diesem synchron gehalten.
Wann dies geschieht:
23. März 2026
Wie sich dies auf Ihre Organisation auswirkt:
Sie erhalten diese Nachricht, weil unsere Berichte darauf hinweisen, dass Ihre Organisation das eDiscovery-Tool möglicherweise verwendet.
Hinweis: Administratoren können die Nutzung durch Überprüfung der PowerShell-Auditprotokolle oder Automatisierungsskripte, die eDiscovery-Fälle und -Suchvorgänge erstellen oder verwalten, identifizieren.
eDiscovery-Benutzer sehen Fälle oder Suchvorgänge, die mit Cmdlets erstellt, geändert oder gelöscht wurden, nach Umsetzung dieser Änderung nicht mehr im eDiscovery-UX reflektiert.
Was Sie zur Vorbereitung tun müssen:
Wenn diese Änderung in Kraft tritt, sind keine Maßnahmen erforderlich, falls Sie Fälle und Suchvorgänge ausschließlich über das eDiscovery-UX verwalten.
Falls Ihre Organisation derzeit PowerShell-Cmdlets zum Erstellen oder Verwalten von eDiscovery-Fällen oder Suchvorgängen verwendet und erwartet, dass diese im UX angezeigt werden, müssen Sie:
- Microsoft Graph APIs verwenden, um eDiscovery-Fälle und -Suchvorgänge zu erstellen und zu verwalten.
- PowerShell-Cmdlets weiterhin für Backend- oder Automatisierungsszenarien nutzen, ohne Sichtbarkeit oder Synchronisation im UX zu erwarten.
Weitere Informationen zu eDiscovery: Informationen zu eDiscovery-Lösungen | Microsoft Learn
Weitere Informationen zur Graph API für eDiscovery: Microsoft Purview APIs für eDiscovery verwenden | Microsoft Learn
Compliance-Überlegungen:
Compliance-Bereich: Modifiziert, unterbricht oder deaktiviert die Änderung irgendeine Purview-Funktionalität (eDiscovery oder Content Search)?
Diese Änderung deaktiviert die On-Demand-Synchronisierung zwischen PowerShell-verwalteten eDiscovery-Fällen und Suchvorgängen und der eDiscovery-Benutzeroberfläche (UX). Die eDiscovery-Funktionalität bleibt über PowerShell und Microsoft Graph APIs verfügbar, jedoch werden Fälle und Suchvorgänge, die über Cmdlets erstellt, geändert oder gelöscht wurden, nicht mehr im eDiscovery-UX angezeigt oder synchron gehalten.
Compliance-Bereich: Verändert die Änderung, wie Administratoren Überwachungs-, Berichts- oder Compliance-Aktivitäten durchführen und nachweisen können?
Administratorinnen und Administratoren, die sich auf das eDiscovery-UX verlassen, um Fälle und Suchvorgänge zu überprüfen oder zu verwalten, die automatisiert erstellt wurden, sehen diese Objekte nicht mehr in der Benutzeroberfläche. Überwachungs-, Berichts- und Compliance-Workflows müssen möglicherweise auf Microsoft Graph APIs, PowerShell-Auditprotokolle oder Automatisierungstools umgestellt werden, um die Sichtbarkeit aufrechtzuerhalten.
