[Einleitung]
Um Probleme mit der Windows-Dateipfadlänge zu reduzieren und die lokale Dateisystemerfahrung zu verbessern, können IT-Administratoren nun einen benutzerdefinierten Namen für den lokalen OneDrive-Synchronisierungsstammordner auf den Windows-Geräten der Benutzer mithilfe der Richtlinie Set a custom name for the OneDrive sync folder mit der String-ID CustomSyncRootFolderName festlegen. Bisher kann der Standardordnername („OneDrive – (Organisationsname)“) in tief verschachtelten Ordnerstrukturen zu Pfadlängenbeschränkungen beitragen. Diese neue Richtlinie ermöglicht es Organisationen, einen kürzeren, organisationsspezifischen Ordnernamen zu definieren und gleichzeitig die OneDrive-Erfahrung für die Benutzer konsistent zu halten.
Screenshot: Gruppenrichtlinie konfigurieren, indem die entsprechende Gruppenrichtlinie in der Anwendung Lokaler Gruppenrichtlinien-Editor geöffnet wird

[Zeitpunkt der Einführung:]
Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit, GCC, GCC High, DoD): Wir beginnen mit der Einführung ab Mitte März 2026 und rechnen mit Abschluss Anfang April 2026.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]
Betroffene Gruppen:
- Microsoft 365-Mandanten, die OneDrive-Synchronisierung auf Windows-Geräten verwenden
- Administratoren, die OneDrive-Synchronisierungsrichtlinien verwalten
- Benutzer, die OneDrive-Synchronisierung auf Windows einrichten und bestehende Benutzer, die OneDrive-Synchronisierung auf Windows nutzen
Was passiert:
- Administratoren können einen benutzerdefinierten lokalen OneDrive-Synchronisierungsstammordnernamen über die neue Richtlinie konfigurieren.
- Neue Benutzer sehen den benutzerdefinierten Ordnernamen automatisch beim Einrichten der OneDrive-Synchronisierung.
- Bestehende Benutzer müssen ihr OneDrive-Konto trennen und erneut verbinden, damit der neue Ordnername wirksam wird. Weitere Informationen: OneDrive trennen und erneut verbinden | Microsoft Support.
- Wir empfehlen bestehenden Benutzern, den ursprünglichen OneDrive-Ordner nach dem erneuten Verbinden zu löschen, um Verwirrung zu vermeiden.
- Der angezeigte Name, der im Navigationsbereich des Datei-Explorers und im OneDrive-Aktivitätscenter angezeigt wird, bleibt unverändert (z. B. „OneDrive – (Organisationsname)“).
- Diese Funktion ist optional und erfordert eine Konfiguration durch den Administrator; sie ist nicht standardmäßig aktiviert.
[Vorbereitende Maßnahmen:]
- Bewerten Sie, ob ein kürzerer OneDrive-Synchronisierungsordnername für Ihre Organisation von Vorteil wäre.
- Wählen Sie einen benutzerdefinierten Ordnernamen aus, der folgende Anforderungen erfüllt:
- Mindestens ein Zeichen enthalten muss.
- Nicht „OneDrive“ heißen darf.
- Der vollständige Ordnerpfad darf 120 Zeichen nicht überschreiten.
- Die standardmäßigen Windows-Ordnerbenennungsregeln gelten.
- Planen Sie Kommunikationsmaßnahmen für bestehende Benutzer, die OneDrive-Synchronisierung trennen und erneut verbinden müssen.
- Aktualisieren Sie gegebenenfalls interne Dokumentationen und Anleitungen des Helpdesks.
Weitere Informationen: IT-Administratoren – Verwenden von OneDrive-Richtlinien zur Steuerung der Synchronisierungseinstellungen – SharePoint in Microsoft 365 | Microsoft Learn
[Compliance-Überlegungen:]
Frage: Enthält die Änderung eine Administratorsteuerung?
Erklärung: Diese Änderung führt eine neue Administratorrichtlinie ein, mit der Administratoren den lokalen OneDrive-Synchronisierungsstammordnernamen auf Windows-Geräten konfigurieren können.
