16. Juni 2026: Wir haben beschlossen, diese Einführung derzeit nicht weiterzuverfolgen. Wir schätzen Ihr Feedback und Sie können diese Nachricht sicher ignorieren.
[Einführung]
Wir führen eine neue Funktion ein, die Microsoft 365-Mandantenadministratoren mehr Kontrolle darüber gibt, wie öffentliche organisatorische (HR-)Attribute über Microsoft 365 Profile und Viva-Anwendungen hinweg geteilt werden. Mit diesem Update können Administratoren auswählen, welche öffentlichen organisatorischen Attribute mit Microsoft 365 Profile geteilt werden und welche nur mit bestimmten Viva-Apps geteilt werden.
[Zeitpunkt der Umsetzung]
Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit): Derzeit keine Umsetzung geplant.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation]
Betroffene Personen
- Microsoft 365-Mandanten, die organisatorische Daten über MODIS einlesen
- Mandantenadministratoren, die organisatorische Profildaten verwalten
- Viva-Anwendungen, die Microsoft 365 Profile-Daten nutzen (z. B. Viva Insights und Viva Glint)
Was passiert
Aktuell werden alle 26 öffentlichen organisatorischen Attribute, die über MODIS eingelesen werden, standardmäßig automatisch an Microsoft 365 Profile gesendet und dort für angebundene Microsoft 365-Apps bereitgestellt.
Mit dieser Veröffentlichung:
- Sechs Kernattribute werden weiterhin automatisch innerhalb von Microsoft 365 geteilt:
- Vorname
- Nachname
- Anzeigename
- Berufsbezeichnung
- Firma
- Land oder Region
- Mandantenadministratoren können öffentliche organisatorische Attribute für das Teilen zwischen Microsoft 365 Profile und unterstützten Viva-Apps konfigurieren, unter anderem:
- Auswählen, welche öffentlichen HR-Attribute mit Microsoft 365 Profile geteilt werden
- Attribute unabhängig von Profile mit ausgewählten Viva-Apps teilen
- Organisatorische Daten hochladen, die nur für spezifische App-Szenarien bestimmt sind, ohne sie in Microsoft 365 allgemein verfügbar zu machen
- Attribute, die mit Microsoft 365 Profile geteilt werden, bleiben basierend auf der bestehenden Konfiguration für angebundene Microsoft 365-Apps, die Profile-Daten konsumieren, verfügbar.
Auswirkung für bestehende Kunden:
- Bestehende MODIS-Kunden werden auf den aktualisierten Einleseprozess umgestellt.
- Es gibt keinerlei Auswirkungen auf bestehende Datenfreigabe-Konfigurationen.
- Nach der Einführung:
- Öffentliche Attribute, die aktuell mit Microsoft 365 Profile geteilt werden, bleiben standardmäßig geteilt.
- Administratoren sehen neue Konfigurationsmöglichkeiten im MODIS-Einleseprozess, um das Teilen auf Attribut-Ebene bei Bedarf anzupassen.
Screenshot 1 – Zugriff für benutzerdefinierte Attribute wählen:

Screenshot 2 – Zugriff für app-spezifische Attribute wählen:

Screenshot 3 – Zugriff für Microsoft 365-Attribute wählen:

Screenshot 4 – Microsoft 365-Attribute anzeigen, die für alle Apps und Dienste verfügbar sind:

Screenshot 5 – Apps und Dienste auswählen, mit denen Daten geteilt werden:

[Was Sie tun können, um sich vorzubereiten]
- Es sind keine sofortigen Maßnahmen erforderlich.
- Nach der Einführung sollten Sie die Einstellungen zur organisatorischen Datenaufnahme in MODIS überprüfen, um sicherzustellen, dass nur geeignete öffentliche Attribute mit Microsoft 365 Profile oder Viva-Anwendungen geteilt werden.
[Compliance-Überlegungen]
Frage: Ändert die Änderung die Verarbeitung, Speicherung oder den Zugriff auf bestehende Kundendaten? Antwort: Ja. Administratoren können steuern, wie öffentliche organisatorische Attribute zwischen Microsoft 365 Profile und Viva-Apps geteilt werden.
Frage: Beinhaltet die Änderung eine Administrationssteuerung? Antwort: Ja. Das Teilen auf Attribut-Ebene kann über den MODIS-Einleseprozess konfiguriert werden.
Frage: Ändert die Änderung, wie Nutzer auf ihre personenbezogenen Daten zugreifen, sie exportieren, löschen oder korrigieren können (DSGVO-Datenrechte)? Antwort: Ja. Änderungen beim Teilen von Attributen können beeinflussen, in welchen Apps Profilinformationen sichtbar sind.
