Microsoft Defender for Endpoint-Sicherheitsupdates werden unter Windows über Microsoft Update bereitgestellt

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Microsoft Defender for Endpoint EDR-Updates werden ab Ende Mai 2026 für Windows 10 von den monatlichen Windows-Sicherheitsupdates auf Microsoft Update umgestellt und ab Herbst 2026 auf Windows 11 und weitere Systeme ausgeweitet. Updates erfordern in der Regel keinen Neustart. Bei Nutzung von Microsoft Update ist kein Handeln erforderlich; bei manueller Verteilung ist eine Anpassung nötig.

[Was und Warum:]

Statt zusammen mit dem monatlichen Windows-Sicherheitsupdate gebündelt zu werden, werden Microsoft Defender Endpoint Detection and Response (EDR)-Updates nun über Microsoft Update bereitgestellt, entsprechend der Vorgehensweise bei anderen Microsoft Defender-Komponenten.

Diese Änderung ermöglicht es, EDR-Sicherheitsverbesserungen unabhängig von den monatlichen Betriebssystemupdates auszuliefern.

[Bereitstellungsplan:]

  • Die Bereitstellung begann mit Windows 10 Ende Mai 2026.
  • Die Bereitstellung wird auf Windows 11 ausgeweitet, gefolgt von den restlichen unterstützten Windows-Versionen.
  • Wir erwarten, dass die Bereitstellung für Windows 10 und 11 bis Herbst 2026 abgeschlossen ist.

[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]

Wer ist betroffen: Organisationen, die Microsoft Defender for Endpoint auf unterstützten Windows-Geräten verwenden.

Plattformen / Dienste:

  • Alle Windows-Betriebssysteme, die derzeit von Microsoft Defender for Endpoint unterstützt werden

Was wird passieren:

  • EDR-Updates werden nicht mehr mit dem monatlichen Windows-Sicherheitsupdate gebündelt.
  • EDR-Updates werden über Microsoft Update mittels KB 5005292 bereitgestellt, nachdem erforderliche Voraussetzung-Updates installiert wurden.
  • Ein neuer Defender Update Service wird eingeführt.
  • Beim ersten Installieren des Updates wird auf dem Gerät ein neues Verzeichnis erstellt: %ProgramData%\Microsoft\Microsoft Defender\Defender Update
  • EDR-Updates erfordern in der Regel keinen Geräte-Neustart. In seltenen Fehlerfällen kann ein Neustart erforderlich sein.

Voraussetzungs-Updates:

Die Geräte müssen Sense Version 10.8798.25857.1000 oder höher ausführen und eines der folgenden Updates (oder höher) installiert haben:

  • Win11 24H2 KB 5062660 (2025-07 Cumulative Update Preview)
  • Win11 23H2 KB 5062663 (2025-07 Cumulative Update Preview)
  • Win11 22H2 KB 5062663 (2025-07 Cumulative Update Preview)
  • Win10 22H2 KB 5062649 (2025-07 Cumulative Update Preview)
  • Win10 1809 KB 5063877 (2025-08 Cumulative Update)
  • Server 2019 KB 5063877 (2025-08 Cumulative Update)
  • Server 2022 KB 5063880 (2025-08 Cumulative Update)
  • Server 2025 KB 5063878 (2025-08 Cumulative Update)

[Erforderliche Maßnahmen / Empfehlungen:]

  • Keine Maßnahmen erforderlich für Organisationen, die Updates über Microsoft Update zulassen.
  • Wenn Ihre Organisation manuelle Update-Paket-Bereitstellung verwendet, stellen Sie sicher, dass dieses neue Defender-Update-Paket in Ihren Standard-Updateprozess aufgenommen wird.
  • Überprüfen Sie interne Dokumentationen und Betriebsverfahren, die das Update-Verhalten von Defender for Endpoint beschreiben.
  • Informieren Sie Helpdesk- und Sicherheitsteams über die neue Update-Bereitstellungsmethode.

Roll-back-Anleitung (falls erforderlich):

Administratoren können EDR-Updates mit dem Microsoft Defender Befehlszeilen-Tool zurücksetzen.

Setzen Sie EDR auf die im System vorhandene Version zurück, die unter %ProgramFiles%\\Windows Defender Advanced Threat Protection gespeichert ist:

MpCmdRun.exe -RevertMde -Product Edr -ToVersion Inbox

Setzen Sie EDR auf die N-1-Version zurück, sofern eine Sicherung unter %ProgramData%\\Microsoft\\Windows Defender Advanced Threat Protection\\Platform vorhanden ist:

MpCmdRun.exe -RevertMde -Product Edr -ToVersion Previous

[Compliance-Aspekte:]

Bereich: Änderungen bei Datenverarbeitung oder -speicherung
Erklärung: Die Änderung führt ein neues lokales Update-Service-Verzeichnis für Defender-Updates ein, ohne neue Kundendatentypen hinzuzufügen.

Bereich: Administratorenkontrolle
Erklärung: Die Update-Bereitstellung wird durch bestehende Windows Update- und Microsoft Update-Konfigurationsrichtlinien gesteuert.

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