Microsoft Purview | Endpoint Data Loss Prevention – Möglichkeit zum Schutz von Dateien, die in den ausgeschlossenen Ordnern unter Windows gespeichert sind

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Microsoft Purview Endpoint DLP wird ab Juli 2026 sensible Dateien in bisher ausgeschlossenen Windows-Ordnern (z. B. AppData) bei Egress-Aktionen schützen. Administratoren müssen Richtlinien aktualisieren, den Antimalware-Client Version 4.18.26051 oder höher bereitstellen und Benutzer schulen. Der Prüfmodus protokolliert Aktionen; der Blockierungsmodus erzwingt Einschränkungen, um das Risiko von Datenverlust zu reduzieren.

[Was und Warum:]

Microsoft Purview Endpoint Data Loss Prevention (DLP) führt die Möglichkeit ein, sensible Dateien auch dann zu schützen, wenn sie sich in häufig ausgeschlossenen Windows-Ordnern wie AppData-Verzeichnissen und temporären Ordnern befinden. Bisher unterlagen Dateien, die in diesen ausgeschlossenen Pfaden gespeichert wurden, nicht der Durchsetzung der Endpoint DLP-Richtlinie. Mit diesem Update werden Richtlinienprüfungen bei wichtigen Ausgabeverhalten wie Kopieren, Drucken, Speichern auf Netzlaufwerken und Hochladen in Cloud-Dienste angewendet, um das Risiko zu verringern, dass sensible Daten aus diesen vom Benutzer beschreibbaren Speicherorten Ihre Organisation verlassen.

Diese Nachricht ist mit der Microsoft 365 Roadmap-ID 562992 verknüpft.

[Bereitstellungszeitplan:]

Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit): Wir beginnen mit der Bereitstellung Anfang Juli 2026 und erwarten den Abschluss bis Anfang Juli 2026.

[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]

Betroffene Personen: Administratoren und Benutzer in Organisationen, die Microsoft Purview Endpoint Data Loss Prevention (DLP) auf Windows-Geräten verwenden

Plattformen:

  • Microsoft Purview Compliance-Portal
  • Windows-Endpunkte, die von Microsoft Purview Endpoint DLP unterstützt werden
  • Microsoft Defender Anti-Malware Clientversion 4.18.26051 oder höher erforderlich

Was passiert:

Mit diesem Update können Administratoren den Endpoint DLP-Schutz auf Dateien ausweiten, die in ausgeschlossenen Windows-Ordnern (beispielsweise %AppData% und temporäre Verzeichnisse) während Ausgabeverhalten gespeichert sind.

  • Benutzer im Audit-Modus können ihre Aktionen weiterhin ausführen, die zur Überprüfung protokolliert werden.
  • Benutzer im Block-Modus werden daran gehindert, eingeschränkte Aktionen durchzuführen (z. B. Kopieren auf Wechselmedien, Hochladen in Clouddienste oder Drucken).
  • Wenn für einen Benutzer sowohl Audit- als auch Blockrichtlinien gelten, hat der Block-Modus Vorrang.

Diese Änderung verbessert den Schutz, indem sie Szenarien adressiert, in denen sensible Daten in ausgeschlossenen Pfaden möglicherweise zuvor unüberwacht blieben.

Screenshot: Endpoint DLP-Einstellungen für ausgeschlossene Windows-Ordner und Datei-Ausgabeverhalten:

Benutzereinstellungen

[Erforderliche Maßnahmen / Empfehlungen:]

  • Vor der Aktivierung dieser Funktion müssen Sie zuerst die Anti-Malware-Clientversion 4.18.26051 oder höher bereitstellen.
  • Überprüfen Sie ausgeschlossene Ordnerpfade: Identifizieren Sie, welche ausgeschlossenen Pfade (wie AppData und temporäre Verzeichnisse) sensible Dateien enthalten oder enthalten könnten und in die Liste der geschützten Ausschlusspfade aufgenommen werden sollten.
  • Stufenweise Bereitstellung: Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt im Audit-Modus, um die Auswirkungen vor der Aktivierung der Durchsetzung zu bewerten.
  • DLP-Richtlinien aktualisieren: Erweitern Sie bestehende Endpoint DLP-Richtlinien, um die geschützten ausgeschlossenen Ordner abzudecken, wo dies zutreffend ist.
  • Benutzer und Support-Teams schulen: Informieren Sie sie über erwartete Verhaltensänderungen, einschließlich möglicherweise blockierter Aktionen wie Kopieren, Drucken oder Hochladen.

[Compliance-Überlegungen:]

Administrator-Kontrolle: Administratoren müssen ausgeschlossene Windows-Ordnerpfade überprüfen und die Endpoint DLP-Richtlinien aktualisieren, um den Schutz für in ausgeschlossenen Ordnern gespeicherte Dateien zu ermöglichen.

Auswirkungen auf Benutzer: Benutzer können auf blockierte Aktionen stoßen, wie z. B. das Kopieren auf Wechselmedien, Drucken, Speichern auf Netzlaufwerken oder Hochladen in Cloud-Dienste, wenn sie mit sensiblen Dateien in geschützten ausgeschlossenen Ordnern arbeiten.

Änderungen an Richtlinien: Organisationen müssen möglicherweise bestehende Endpoint DLP-Richtlinien erweitern, um geschützte ausgeschlossene Ordner einzubeziehen.

Benutzerschulung: Organisationen sollten Benutzer und Support-Teams über neues Durchsetzungsverhalten und potenziell blockierte Aktionen informieren.

Überwachung / Prüfung: Der Audit-Modus protokolliert Benutzeraktionen mit sensiblen Dateien in geschützten ausgeschlossenen Pfaden zur Überprüfung und Analyse.

Voraussetzung: Geräte müssen die Anti-Malware-Clientversion 4.18.26051 oder höher ausführen, bevor diese Funktion aktiviert wird.

Sicherheits-/Compliance-Auswirkungen: Dieses Update erweitert den Endpoint DLP-Schutz auf bisher ausgeschlossene Windows-Ordnerstandorte und hilft so, das Risiko der Datenexfiltration sensibler Daten zu verringern.

Risikoabschätzung der Bereitstellung: Organisationen sollten die Funktion im Audit-Modus pilotieren, bevor die Durchsetzung aktiviert wird, um die betrieblichen Auswirkungen zu bewerten.

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