[Was und Warum]
Wir führen neue Trigger in Microsoft Purview Insider Risk Management (IRM) Data Leak-Richtlinien ein, die Signale von Microsoft Fabric, Cloud-Speicher-Apps (Box, Dropbox, Google Drive) und Cloud-Diensten (Azure, Amazon Web Services) integrieren.
Diese Verbesserungen unterstützen Organisationen dabei, Insider-Risiken besser zu erkennen und zu steuern, indem sie die Sichtbarkeit von Benutzeraktivitäten über Multi-Cloud- und Analyseumgebungen hinweg erweitern. Dies fördert eine stärkere Compliance-Überwachung und Risikodetektion, die auf moderne hybride Datennutzung abgestimmt ist.
Diese Nachricht steht im Zusammenhang mit Microsoft 365 Roadmap ID 560399.
[Bereitstellungszeitplan]
- Öffentliche Vorschau: Beginn im Anfang Juni 2026, Abschluss bis Ende Juni 2026.
- Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit): Beginn im Anfang Juli 2026, Abschluss bis Ende Juli 2026.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation]
Wer ist betroffen
- Administratoren, die Microsoft Purview Insider Risk Management verwalten
- Organisationen, die IRM Data Leak-Richtlinien verwenden
- Mandanten mit Aktivitäten in Microsoft Fabric oder unterstützten Drittanbieter-Cloud-Plattformen
Plattformen/Dienste
- Microsoft Purview Insider Risk Management
- Microsoft Fabric (Power BI, Lakehouse)
- Cloud-Speicher-Apps (Box, Dropbox, Google Drive)
- Cloud-Dienste (Azure, AWS)
Was wird passieren
- Administratoren können neue Richtlinien-Trigger basierend auf Benutzeraktivitäten konfigurieren in:
- Microsoft Fabric Workloads (Power BI, Lakehouse)
- Cloud-Speicher-Apps (Box, Dropbox, Google Drive)
- Cloud-Diensten (Azure, AWS)
- Diese Trigger:
- Definieren, welche Benutzer in den Geltungsbereich der Richtlinie fallen
- Arbeiten zusammen mit Indikatoren, die Risikobewertungen berechnen
- Dies erweitert die IRM-Sichtbarkeit auf Multi-Cloud- und Analyse-Szenarien.
- Die Funktion ist innerhalb der Vorlage für Data Leak-Richtlinien verfügbar.
- Die Verfügbarkeit der Funktion hängt von der Administrator-Konfiguration ab (nicht automatisch durchgesetzt bis zur Konfiguration).
[Erforderliche Maßnahmen / Empfehlungen]
Es ist keine sofortige Maßnahme erforderlich. Um dieses Update zu nutzen:
- Überprüfen Sie Ihre Insider Risk Management-Richtlinien in Microsoft Purview.
- Bewerten Sie, ob Sie neue Trigger für:
- Microsoft Fabric-Aktivitäten
- Externe Cloud-Speicher- und -Dienste
- Aktualisieren oder erstellen Sie Data Leak-Richtlinien mit den neuen Trigger-Optionen.
- Informieren Sie Sicherheits- und Compliance-Teams über die erweiterten Überwachungsmöglichkeiten.
Mehr erfahren: Informationen zu Insider Risk Management-Richtlinienvorlagen | Microsoft Purview | Microsoft Learn
[Compliance-Überlegungen]
Frage: Ändert die Änderung, wie bestehende Kundendaten verarbeitet, gespeichert oder abgerufen werden (z. B. Dokumente, E-Mails, Chats usw.), und wenn ja, wie und in welchem Umfang?
Antwort: Ja. Diese Änderung erweitert die Verarbeitung von Kundendatenaktivitäten innerhalb des Insider Risk Management durch die Integration zusätzlicher Signale von Microsoft Fabric, Cloud-Speicher-Apps und Cloud-Diensten, um den Richtlinien-Geltungsbereich und die Risikobewertung zu bestimmen.
Frage: Ändert die Änderung, wie Administratoren Compliance-Aktivitäten überwachen, berichten oder nachweisen können (z. B. Purview- oder Administratorberichte), und falls ja, fassen Sie die Änderungen zusammen?
Antwort: Ja. Diese Änderung verbessert die Überwachungs- und Berichtsfunktionen für Administratoren, indem sie Sichtbarkeit in Benutzeraktivitäten über Microsoft Fabric und unterstützte Drittanbieter-Cloud-Plattformen innerhalb der Insider Risk Management-Richtlinien bereitstellt.
Frage: Fügt die Änderung Integrationen mit Drittanbietersoftwareprodukten hinzu, und wenn ja, welche?
Antwort: Ja. Diese Änderung führt Integrationen mit Drittanbieter-Cloud-Speicheranbietern (Box, Dropbox, Google Drive) und Cloud-Diensten (Amazon Web Services) ein, wodurch Aktivitätssignale dieser Dienste in Richtlinien-Triggern verwendet werden können.
Frage: Beinhaltet die Änderung eine Administratorsteuerung und kann diese über eine Entra ID-Gruppenmitgliedschaft gesteuert werden?
Antwort: Ja. Die Funktion wird von Administratoren durch die Konfiguration der Insider Risk Management-Richtlinien gesteuert, wobei Administratoren Trigger innerhalb der Data Leak-Richtlinienvorlagen definieren, um Benutzer einzubeziehen und Überwachung anzuwenden.
