Microsoft Defender for Office 365: Schutz vor Prompt-Injection für E-Mails

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Microsoft Defender for Office 365 führt einen Schutz gegen Prompt Injection ein, der bösartigen E-Mail-Inhalt erkennt und blockiert, der auf KI-Assistenten abzielt. Bedrohungen mit hoher Wahrscheinlichkeit werden automatisch in Quarantäne verschoben. Die Funktion steht Plan 2- und Microsoft 365 E5-Nutzern zur Verfügung und ist ab Anfang Juli 2026 standardmäßig aktiviert. Es sind keine Maßnahmen erforderlich; Workflows sollten überprüft und Teams informiert werden.

[Was und Warum]

Wir führen eine Prompt-Injection-Schutzfunktion für E-Mails in Microsoft Defender for Office 365 ein. Diese Funktion erkennt und blockiert schädliche Prompt-Injection-Inhalte, die in E-Mail-Nachrichten eingebettet sind und darauf abzielen, KI-Assistenten und -Agenten zu manipulieren. Sie hilft, Unternehmensdaten zu schützen, indem Angriffe erkannt werden, die darauf ausgelegt sind, Informationen auszuschleusen, Werkzeuge zu entdecken oder System-Prompts offenzulegen. Bedrohungen mit hoher Wahrscheinlichkeit werden automatisch in Quarantäne gestellt, bevor sie von KI-gestützten Workflows verarbeitet werden können. Diese Verbesserung stärkt die unternehmensgerechte KI-Sicherheit und ist auf die sich entwickelnden Bedrohungsmuster abgestimmt.

[Bereitstellungszeitplan]

  • Öffentliche Vorschau: Beginn Anfang Juli 2026, Abschluss voraussichtlich Anfang September 2026
  • Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit): Beginn Anfang September 2026, Abschluss voraussichtlich Anfang September 2026

[Auswirkungen auf Ihre Organisation]

Wer ist betroffen

  • Organisationen mit Microsoft Defender for Office 365 Plan 2 oder Microsoft 365 E5

Plattformen und Dienste

  • Exchange Online, Microsoft Defender for Office 365, Microsoft Defender XDR-Dienste

Was wird passieren

  • E-Mails, die als Prompt Injection identifiziert werden, werden als High Confidence Phish klassifiziert.
  • Ein neuer Erkennungstechnologie-Wert namens Prompt Injection Protection wird angewendet.
  • Bedrohungen mit hoher Wahrscheinlichkeit werden automatisch in Quarantäne gestellt.
  • Die Funktion ist für berechtigte Mandanten standardmäßig aktiviert.
  • Vorhandene Richtlinien und Workflows bleiben unverändert.
  • Diese Erkennungen werden in den bestehenden Bedrohungsuntersuchungs- und Berichtsfunktionen in Microsoft Defender angezeigt.

[Erforderliche Maßnahmen / Empfehlungen]

Es ist keine Maßnahme erforderlich.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Überprüfen Sie Ihre Einreichungs- und Quarantäne-Workflows.
  • Nutzen Sie den Microsoft Defender Einreichungsprozess bei Fehlalarmen.
  • Verwenden Sie bei Bedarf die Tenant Allow Block List, um Ausnahmen zu verwalten.
  • Informieren Sie Ihre Sicherheits- und Helpdesk-Teams über die neue Erkennungskategorie.

Weitere Informationen: Prompt injection protection in Microsoft Defender for Office 365 | Microsoft Defender for Office 365 | Microsoft Defender | Microsoft Learn

[Compliance-Aspekte]

Keine Compliance-Aspekte festgestellt, bitte entsprechend Ihrer Organisation prüfen.

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