PDF-Anmerkungen für sensitivitätsklassifizierte PDFs in den OneDrive-Apps (iOS und Android)

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OneDrive-Apps für iOS und Android ermöglichen es Nutzern mit Bearbeitungsrechten bald, PDF-Dateien, die durch Sensitivitätskennzeichnungen geschützt sind, direkt mobil zu annotieren, wobei Verschlüsselung und Schutz des Labels erhalten bleiben. Die Funktion wird weltweit von Mitte bis Ende August 2026 ausgerollt, benötigt keine Administratormaßnahmen und verbessert die mobile Produktivität, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

[Was und Warum:]

Wir aktivieren PDF-Anmerkungen für mit Sensitivitätslabel geschützte PDFs in den OneDrive-Apps für iOS und Android. Bislang standen bei PDFs mit einem Sensitivitätslabel, das Verschlüsselung anwendet, keine Anmerkungswerkzeuge zur Verfügung, und Nutzer mussten die Datei in einer separaten Desktop-Anwendung öffnen, um sie zu markieren. Mit diesem Update können Nutzer, die über die entsprechenden Nutzungsrechte verfügen, diese geschützten PDFs direkt auf ihrem mobilen Gerät annotieren. Die Anmerkungspipeline entschlüsselt die Datei lokal im Client, fügt die Markierungen hinzu und verschlüsselt sie anschließend unter dem ursprünglichen Label neu – so wird die Sicherheit gewahrt und gleichzeitig die mobile Produktivität verbessert.

Diese Nachricht gilt für die Microsoft OneDrive-Apps für iOS und Android. Sie gilt nicht für OneDrive oder SharePoint im Web.

Diese Nachricht ist mit dem Roadmap-ID 566697 verknüpft.

[Rollout-Zeitplan:]

  • Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit, GCC, GCC High, DoD): Wir beginnen im Mitte August 2026 mit dem Rollout und erwarten den Abschluss bis Ende August 2026.
  • Hinweis: Der Rollout erfolgt schrittweise, daher sehen nicht alle Nutzer das Feature zeitgleich.

[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]

Betroffene Nutzer: Nutzer, die PDF-Dateien mit Sensitivitätslabel öffnen und deren Nutzungsrechte Bearbeitung erlauben.

Plattformen/Services: Microsoft OneDrive-Apps für iOS und Android (nicht verfügbar für OneDrive oder SharePoint im Web).

Was passiert:

  • Nutzer können verschlüsselte, mit Sensitivitätslabel geschützte PDFs direkt innerhalb der OneDrive-Mobil-Apps annotieren.
  • Die Anmerkungswerkzeuge umfassen Freihand, Hervorheben, Freitext, Notizen, Unterschriften, Bild-/Form-/Datumstempel, Lesezeichen und Formularfelder.
  • Annotieren ohne Schutz zu entfernen: Nutzer müssen das Label nicht mehr entfernen oder eine separate Anwendung öffnen.
  • Das Sensitivitätslabel, die Verschlüsselung und die Nutzungsrechte bleiben nach dem Speichern der annotierten Dateien erhalten.
  • Nutzer mit Nur-Lese-Rechten sehen die Datei weiterhin schreibgeschützt und können keine Anmerkungen vornehmen.
  • Das Feature ist für berechtigte Nutzer standardmäßig aktiviert; kein Opt-in erforderlich.
  • Die Anmerkungen respektieren bestehende Microsoft Purview Sensitivitätslabels und Nutzungsrechte; es werden keine neuen Administrator-Steuerungen eingeführt.

[Erforderliche Maßnahmen/Empfehlungen:]

Vor dem Rollout sind keine administrativen Maßnahmen erforderlich. Sie sollten jedoch:

  • Nutzer informieren – insbesondere diejenigen, die beschriftete oder regulierte Dokumente prüfen –, dass sie nun geschützte PDFs auf mobilen Geräten annotieren können.
  • Ihre Konfiguration der Sensitivitätslabels und Nutzungsrechte überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit den Bearbeitungs- und Anzeige-Richtlinien Ihrer Organisation übereinstimmt.
  • Interne Dokumentationen und Support-Anleitungen zur Handhabung geschützter PDFs aktualisieren.

Weitere Informationen: Funktionen für PDFs in OneDrive in Web und Mobilgeräten/iPads – SharePoint in Microsoft 365 | Microsoft Learn

[Compliance-Aspekte:]

Es wurden keine Compliance-Bedenken identifiziert, überprüfen Sie dies entsprechend den Anforderungen Ihrer Organisation.

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