[Was und Warum:]
Wir erweitern die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu Aufnahme und Transkription anzupassen – bisher nur in Besprechungen verfügbar – auf 1:1-Anrufe in Microsoft Teams. Dieses Update unterstützt Organisationen dabei, eine konsistente Zustimmungskommunikation sicherzustellen und interne Datenschutzrichtlinien sowie regionale Compliance-Anforderungen über alle Kommunikationsszenarien hinweg einzuhalten. Durch die Nutzung bestehender Richtlinienkonfigurationen können Administratoren eine einheitliche, unternehmensgerechte Erfahrung gewährleisten, ohne zusätzlichen Aufwand.
Diese Nachricht steht im Zusammenhang mit der Roadmap-ID 567302.
[Bereitstellungsplan:]
- Zielgerichtete Einführung (weltweit): Wir beginnen Anfang August 2026 mit der Bereitstellung und erwarten den Abschluss ebenfalls Anfang August 2026.
- Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit, GCC): Wir starten Mitte August 2026 und rechnen mit dem Abschluss Mitte August 2026.
- Allgemeine Verfügbarkeit (GCC High, DoD): Die Bereitstellung beginnt Mitte September 2026 und endet voraussichtlich Mitte September 2026.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]
Betroffene:
- Organisationen, die Microsoft Teams mit aktivierter Aufnahme oder Transkription nutzen
- Administratoren, die benutzerdefinierte Benachrichtigungsnachrichten konfiguriert haben oder planen
Plattformen/Dienste:
- Microsoft Teams (Desktop: Windows, macOS; Web)
- Mobile Clients (iOS, Android) werden derzeit nicht unterstützt
Was passiert:
- Benutzerdefinierte Benachrichtigungen zu Aufnahme und Transkription, die für Besprechungen konfiguriert sind, gelten automatisch auch für 1:1-Anrufe.
- Benachrichtigungen erscheinen als Banner (implizite Zustimmung) oder Dialogfenster (explizite Zustimmung), abhängig von der Richtlinienkonfiguration.
- Die Besprechungsrichtlinie des Initiators bestimmt die angezeigte Benachrichtigung.
- Ist für eine Sprache oder ein Szenario keine benutzerdefinierte Mitteilung vorhanden, wird die Standardmeldung verwendet.
- Es sind keine Änderungen an den Richtlinien erforderlich.
- Verfügbar für alle Unternehmenskunden von Microsoft Teams.
- Es werden keine neuen Administratorsteuerungen eingeführt.
[Erforderliche Maßnahmen/Empfehlungen:]
Es ist keine Handlung nötig, wenn Sie bereits angepasste Aufzeichnungs- und Transkriptionsbenachrichtigungen verwenden – Ihre bestehende Konfiguration wird automatisch auf 1:1-Anrufe erweitert.
Um benutzerdefinierte Benachrichtigungen zu aktivieren oder zu konfigurieren:
- Wechseln Sie zum Teams Admin Center → Meetings → Besprechungsrichtlinien
- Aktivieren Sie unter Aufzeichnung & Transkription die Option „Angepasste In-Besprechungs-Benachrichtigung für Aufnahme und Transkription anzeigen“
- Wählen Sie Benachrichtigung anpassen
- Laden Sie die CSV-Vorlage herunter
- Fügen Sie benutzerdefinierte Nachrichten hinzu (max. 200 Zeichen pro Eintrag; verwenden Sie <empty> für Standardwerte)
- Laden Sie die CSV hoch, überprüfen Sie die Vorschau und übernehmen Sie die Einstellungen
- (Optional) Aktivieren Sie explizite Zustimmung, falls dies Ihre Compliance-Richtlinie erfordert
Zusätzliche Empfehlungen:
- Überprüfen Sie interne Zustimmungs- und Datenschutzformulierungen, um Konsistenz zwischen Besprechungen und Anrufen zu gewährleisten
- Informieren Sie Compliance-, Rechts- oder Helpdesk-Teams über dieses Update
- Aktualisieren Sie interne Dokumentationen, falls Sie Teams-Aufzeichnungsrichtlinien referenzieren
Weitere Informationen:
Angepasste In-Besprechungs-Benachrichtigung für Aufnahme und Transkription | Microsoft Learn
Festlegen einer benutzerdefinierten Datenschutzrichtlinien-URL | Microsoft Learn
[Compliance-Aspekte:]
Bereich: Kundendatenverarbeitung
Auswirkung und Erklärung: Diese Änderung beeinflusst, wie Zustimmungsbenachrichtigungen bei Beginn von Aufnahmen oder Transkriptionen dargestellt werden, ändert jedoch nicht die Speicherung oder Verarbeitung der Daten.
Bereich: Administratorsteuerung
Auswirkung und Erklärung: Die Funktion wird über bestehende Teams-Besprechungsrichtlinien verwaltet, die Benutzern oder Gruppen (einschließlich über Entra ID) zugewiesen werden können.
