[Was und Warum:]
Microsoft stellt den Instances-Richtlinienstandort in Microsoft Purview Data Loss Prevention (DLP) am 6. Januar 2027 ein. Richtlinien, die aktuell über den Instances-Standort erstellt werden, basieren auf der Richtlinieninfrastruktur für Dateien von Microsoft Defender for Cloud Apps zur Durchsetzung. Um eine einheitliche, unternehmensgerechte Compliance-Erfahrung zu schaffen, führt Microsoft dedizierte Richtlinienstandorte innerhalb von Microsoft Purview für unterstützte Nicht-Microsoft-Anwendungen wie Google Workspace, Box, Dropbox, Salesforce, ServiceNow, AWS und Cisco Webex ein.
Migrationshinweise: Dateirichtlinien zu Microsoft Purview migrieren | Microsoft Learn
[Rollout-Zeitplan:]
- Dedizierte Anwendungsstandorte werden vor der Abschaltung eingeführt.
- Der Rollout zur Abschaltung beginnt im Anfang Januar 2027 und wird bis Mitte Januar 2027 abgeschlossen sein.
- Das Datum der Abschaltung des Instances-Standorts ist der 6. Januar 2027.
[Auswirkungen auf Ihre Organisation:]
Betroffene Personen:
- Microsoft Purview-Administratoren.
- Organisationen, die derzeit den Instances-Standort verwenden.
- Organisationen, die Daten in Google Workspace, Box, Dropbox, Salesforce, ServiceNow, AWS oder Cisco Webex schützen.
Plattformen/Dienste:
- Microsoft Purview Data Loss Prevention
- Microsoft Purview Information Protection
- Microsoft Defender for Cloud Apps
- Google Workspace
- Box
- Dropbox
- Salesforce
- ServiceNow
- AWS
- Cisco Webex
Was wird passieren:
- Der Instances-Richtlinienstandort bleibt bis zum 6. Januar 2027 verfügbar.
- Nach diesem Datum:
- Neue Richtlinien können nicht mehr über den Instances-Standort erstellt werden.
- Bestehende Richtlinien, die über den Instances-Standort konfiguriert wurden, werden nicht mehr unterstützt.
- Dedizierte Standorte für Nicht-Microsoft-Anwendungen werden in den kommenden Wochen in Microsoft Purview eingeführt.
- Kunden sollten für zukünftige DLP- und Auto-Labeling-Richtlinien die dedizierten Nicht-Microsoft-Anwendungsstandorte in Microsoft Purview verwenden.
- Wenn Ihre Organisation derzeit den Instances-Standort verwendet, sollten die dort erstellten Richtlinien überprüft und, sofern noch erforderlich, vor dem 6. Januar 2027 mit den entsprechenden dedizierten Anwendungsstandorten in Microsoft Purview neu erstellt werden.
Beispiele hierfür sind:
Aktueller Standort – Zukünftiger Standort
Instances (Box) – Box
Instances (Google Workspace) – Google Workspace
Instances (Dropbox) – Dropbox
Instances (Salesforce) – Salesforce
Instances (ServiceNow) – ServiceNow
Instances (AWS) – AWS
Instances (Cisco Webex) – Cisco Webex
- Nach dem 6. Januar 2027 werden Richtlinien, die weiterhin auf den nicht mehr unterstützten Instances-Standort setzen, möglicherweise nicht mehr durchgesetzt oder unterstützt.
- Wenn Ihre Organisation den Instances-Standort nicht verwendet:
- Es sind keine Maßnahmen erforderlich.
- Sie können weiterhin DLP- und Auto-Labeling-Richtlinien mit den unterstützten Microsoft Purview-Standorten und zukünftigen dedizierten Nicht-Microsoft-Anwendungsstandorten erstellen, sobald diese verfügbar sind.
[Erforderliche Maßnahmen/Empfehlungen:]
- Überprüfen Sie bestehende DLP-Richtlinien, die den Instances-Standort nutzen.
- Überprüfen Sie bestehende Auto-Labeling-Richtlinien, die den Instances-Standort verwenden.
- Identifizieren Sie betroffene Nicht-Microsoft-Anwendungen.
- Erstellen Sie Richtlinien mit den dedizierten Anwendungsstandorten neu.
- Validieren Sie das Richtlinienverhalten, bevor Sie alte Richtlinien außer Betrieb nehmen.
- Schließen Sie die Migration vor dem 6. Januar 2027 ab.
- Aktualisieren Sie interne Dokumentationen und betriebliche Verfahren.
- Kommunizieren Sie diese Änderung an Compliance- und Support-Teams.
Weitere Informationen:
- Dateirichtlinien zu Microsoft Purview migrieren | Microsoft Learn
- Informationen zu Data Loss Prevention | Microsoft Learn
- Informationen zu Auto-Labeling-Richtlinien | Microsoft Learn
[Compliance-Hinweise:]
Compliance-Aspekt: Änderungen bei der bestehenden Kundendatenverarbeitung
Erklärung: Die Durchsetzung des Datenschutzes erfolgt künftig nicht mehr über die Dateirichtlinien-Infrastruktur von Defender for Cloud Apps, sondern über dedizierte Richtlinienstandorte in Microsoft Purview.
Compliance-Aspekt: Betroffene DLP-Richtlinien oder Durchsetzung
Erklärung: Der Instances-Richtlinienstandort wird eingestellt und bestehende Richtlinien müssen mit dedizierten Anwendungsstandorten neu erstellt werden.
Compliance-Aspekt: Betroffene Information Protection-Labels oder Auto-Labeling
Erklärung: Bestehende Auto-Labeling-Richtlinien sollten mit dedizierten Anwendungsstandorten neu erstellt werden.
Compliance-Aspekt: Änderungen bei Compliance-Überwachung und Berichterstattung
Erklärung: Administratoren verwalten Richtlinien künftig über dedizierte Anwendungsstandorte in Microsoft Purview.
Compliance-Aspekt: Hinzugefügte oder geänderte Drittanbieter-Integrationen
Erklärung: Dedizierte Richtlinienstandorte werden für Google Workspace, Box, Dropbox, Salesforce, ServiceNow, AWS und Cisco Webex eingeführt.
Compliance-Aspekt: Administrationssteuerung
Erklärung: Administratoren steuern die Erstellung, den Umfang, die Tests und die Durchsetzung von DLP- und Auto-Labeling-Richtlinien über Microsoft Purview.
