Microsoft Purview: Insider Risk Management – Erweiterung der Notizfunktionen bei Warnungen und Fällen

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Microsoft Purview Insider Risk Management erweitert Warnungen und Fälle um Notizfunktionen für eine bessere Zusammenarbeit der Ermittler und Nachvollziehbarkeit. Nutzer können eigene Notizen hinzufügen, und systemgenerierte Notizen erfassen Untersuchungsereignisse. Erweiterte Nutzerdetails und integrierte Entra ID-Profile verbessern den Kontext. Die Einführung beginnt Ende Juni 2026.

[Was und Warum:]

Microsoft erweitert die Notizfunktionalitäten in Microsoft Purview Insider Risk Management (IRM)-Warnungen und -Fällen, um die Zusammenarbeit der Ermittler und die Nachvollziehbarkeit zu verbessern. Analysten und Ermittler können künftig direkt Notizen zu Warnungen und Fällen hinzufügen, während systemgenerierte Notizen automatisch wichtige Untersuchungsevents wie Statusänderungen und Benutzerzuweisungen erfassen. Diese Verbesserung unterstützt Sicherheits- und Compliance-Teams dabei, eine zentrale Untersuchungshistorie zu pflegen, die Zusammenarbeit zu optimieren und Insider-Risiko-Untersuchungen innerhalb einer einzigen Oberfläche zu vereinfachen.

Diese Mitteilung steht im Zusammenhang mit der Microsoft 365-Roadmap-ID 564620.

[Rollout-Zeitplan:]

  • Public Preview: Beginn Ende Juni 2026; Abschluss voraussichtlich Mitte Juli 2026
  • Allgemeine Verfügbarkeit (weltweit, GCC, GCC High, DoD): Beginn Ende September 2026; Abschluss voraussichtlich Mitte Oktober 2026

[Auswirkung auf Ihre Organisation:]

Wer ist betroffen:

  • Organisationen, die Microsoft Purview Insider Risk Management verwenden
  • IRM-Analysten, Ermittler und Administratoren
  • Organisationen, die die Alerts (Preview)-Erfahrung nutzen

Plattformen/Services:

  • Microsoft Purview Insider Risk Management
  • Alerts (Preview)
  • Fälle
  • Microsoft Entra ID Profilintegration

Was wird passieren:

  • Benutzer können Untersuchungshinweise direkt innerhalb von Insider Risk Management-Warnungen hinzufügen.
  • Systemgenerierte Notizen erfassen automatisch Untersuchungsevents wie:
    • Warnungsstatusänderungen
    • Ermittlerzuweisungen
    • Weitere Aktualisierungen im Untersuchungslebenszyklus
  • Notizfunktionalität wird ebenfalls in Insider Risk Management-Fällen verfügbar sein.

Screenshot: Neue Notizerfahrung in Insider Risk Management-Warnungen mit Ermittlernotizen und automatischer Aktivitätsverfolgung:

Benutzereinstellungen

  • Erweiterte Benutzerdetails bieten Ermittlern zusätzlichen Benutzerkontext direkt in den Warnungen.
  • Benutzerdetails können umfassen:
    • Bürostandort
    • Mitarbeitertyp
    • Abteilung
    • Letztes Arbeitsdatum
  • Die Oberfläche konsolidiert Insider-Risiko-Kontexte wie:
    • Entra ID Profilinformationen
    • Vorherige Warnungshistorie
    • Vorherige Fallhistorie
    • Status in Prioritätsbenutzergruppen
    • Policyeinbindungsstatus
  • Wenn Pseudo-Anonymisierung aktiviert ist, bleiben Benutzerprofileigenschaften verborgen.
  • Die Funktion ist in die Insider Risk Management-Erfahrung integriert und erfordert keine Abkehr vom Warnungsworkflow durch die Ermittler.

[Erforderliche Maßnahmen/Empfehlungen:]

Kein sofortiges Handeln erforderlich.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Überprüfen Sie die bevorstehenden Notizfunktionen für Warnungen und Fälle mit den Ermittlern von Insider Risk Management.
  • Informieren Sie Ermittlungs- und Compliance-Teams über die neuen Kollaborationsfunktionen.
  • Aktualisieren Sie gegebenenfalls interne Untersuchungsverfahren und Dokumentationen.
  • Validieren Sie die Datenschutz- und Pseudonymisierungseinstellungen Ihrer Organisation, um sicherzustellen, dass sie den Untersuchungsanforderungen entsprechen.

Weiterführende Informationen:

Wo Sie die Funktion finden

  • Öffnen Sie Alerts (Preview) im linken Navigationsbereich von Insider Risk Management.
  • Öffnen Sie eine Warnung.
  • Navigieren Sie zu Benutzerdetails.
  • Wählen Sie Benutzerdetails anzeigen.

[Compliance-Aspekte:]

Speichert neue Kundendaten: Ermittlerverfasste Notizen und systemgenerierte Notizen sind neue Datensätze, die mit Insider Risk Management-Warnungen und -Fällen verknüpft sind. Im Beitrag werden keine Angaben zum Aufbewahrungsverhalten, Speicherort oder ob Daten zwischengespeichert oder dauerhaft gespeichert werden, gemacht.

Ändert die Verarbeitung, Speicherung oder den Zugriff auf bestehende Kundendaten: Zusätzlicher Benutzerkontext aus Microsoft Entra-Profilen (Bürostandort, Mitarbeitertyp, Abteilung, letztes Arbeitsdatum) sowie die Insider-Risiko-Historie werden innerhalb der Warnungsoberfläche angezeigt, wodurch Ermittlern konsolidierter Zugriff auf bestehende Organisationsdaten ermöglicht wird.

Modifiziert Audit-Logging-Funktionen: Systemgenerierte Notizen erfassen automatisch Ereignisse wie Warnungsstatusänderungen und Ermittlerzuweisungen und schaffen so eine detailliertere und auditierbare Untersuchungshistorie.

Ändert, wie Administratoren Compliance-Aktivitäten überwachen, berichten oder nachweisen können: Untersuchungstätigkeiten werden durch Ermittlernotizen und automatisierte Zeiteinträge besser dokumentiert, was Rückverfolgbarkeit, Überprüfungsvorbereitung und Auditunterstützung für Insider-Risiko-Untersuchungen verbessert.

Administratorsteuerung verfügbar: Die Ankündigung verweist auf Pseudo-Anonymisierungseinstellungen, die die Sichtbarkeit von Benutzerprofilinformationen steuern. Es wird jedoch nicht explizit angegeben, ob die neue Notizfunktion selbst von Administratoren aktiviert, deaktiviert oder eingeschränkt werden kann.

Kann durch Entra ID-Gruppenmitgliedschaft gesteuert werden: Die Funktion zeigt Entra-Profilinformationen an und verweist auf Prioritätsbenutzergruppen, jedoch wird nicht explizit beschrieben, ob der Zugang zur Funktion oder deren Nutzung über Entra ID-Gruppenmitgliedschaften gesteuert werden kann.

Ändert Prozesse zu Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Betroffenenrechten: Zusätzliche Untersuchungsnotizen und Profilinformationen werden in Warnungen und Fällen verfügbar. Die Ankündigung macht keine Angaben dazu, ob sich daraus Änderungen bei Export-, Berichtigungs-, Lösch- oder Zugriffsprozessen für personenbezogene Daten ergeben.

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